Donau

(ab  1921  Sibenik, später Krka)

Schraubenfregatte (gedeckte Korvette)

 

Bedeutung des Namens: Der zweite längste Fluß in Europa.
Schwesterschiffe: Saida (ähnlich)  nur vor dem Umbau (1888-1893)
Werft, Ort, Bauzeit: • 1873-1887:  Triest, Stabilimento Tecnico Triestino, Werft San Marco; Pläne: C. Kuzmany;  Baubeginn: 18.6.1873;  Stapellauf: 15.10.1874; Vervollständigung: 8.11.1876;  in Dienst gestellt: 16.11.1876
• 1888-1943: Pola, Seearsenal von Pola, Werft Oliveninsel; Baubeginn: 23.10.1877;  Stapellauf: 28.6.1893;  Vervollständigung: 31.8.1894;  in Dienst gestellt: 2.9.1894
Wasserverdrängung: • 1873-1887:  2.440  t voll ausgerüstet
• 1888-1943:  2.530,30 t voll ausgerüstet
Länge, Breite, Tiefgang: • 1873-1877:  Länge zwischen Perpendikel: 71,00 m;  Länge über alles: 76,50 m;  Breite in der Kielwasserlinie:: 12,33 m;  Breite über alles: 12,67 m; Tiefe im Raum: 5,37 m;  Tiefgang: 6,07
• 1888-1943:  Länge zwischen Perpendikel: 67,11 m;  Länge über Oberdeck: 74,36 m;  Länge über alles: 83,77 m;  Breite: 12,66 m; Tiefe im Raum: 5,41 m;   Tiefgang: 6,53  voll ausgerüstet
Maschine: • 1873-1877:  1 Maschine mit 2 horizontale Zylinder, in Stabilimento Tecnico Triestino gebaut;  4 Kessel;  1 Griffith-Schraube von 4,98 m Durchmesser, 2 Flügel, rechtsgehend;  Leistung: 1.749 PSi; Segelflache:  1.760  m²
• 1888-1943:   1 Maschine mit 2 horizontale Zylinder;  5 Kessel;  1 verstellbare Griffith-Schraube von 4,98 m Durchmesser,  2 Flügel; Leistung: 1.200 PSi;  Segelflache:  2.598,5  m²
Geschwindigkeit: • 1873-1887:  11,32 Knoten  bei  76  Umdrehungen
• 1888-1943:  12,00 Knoten
Panzerung: /
Bewaffnung: • 1873-1887:  11 - 15 cm Geschütze Krupp (10 in gedeckter Batterie auf Halbschitten, 1 auf Oberdeck);  1 - 7 cm Geschutz Uchatius;  2 - 2,5 Mitrailleuse am Hüttendeck
Bewaffnung der Manschafft:  199 Karabiner,  60 Revolver,  71 Säbel
• 1888-1943:  10 - 12 cm bronzene Geschütze;  1 - 7 cm Geschutz;  4 - 4, 7 cm Schnellfeuerkannonen
Besatzung: normale:  427 Mann  (im 1875),  347 Mann  (im 1877),  321 Mann  (im 1880),  33 Mann  (im 1894),  24  Mann (im 1907)
Lebenslauf: Das S.M.S. “Donau” war das zweite Schiff der k.u.k. Kriegsmarine das mit den Namen des Flußes, welches die Länder des damals Österreichisches-Ungarisches Kaisertums überquert, bennant wurde. Das erste S.M.S. “Donau” war eine Propellerfregatte 3. Klasse (Schraubenfregatte), in die Werft “San Marco”, Eigentum der Brüder Tonello, In Triest, zwischen 1855 und 1856, gebaut, das in die Schlacht bei Lissa kämpfte und im 1872 gestrichen wurde.
Weil das S.M.S. "Donau" zwischen 1888 und 1893 völlig wieder aufgebaut wurde bedenken einige Schiff-Historiker die zwei Schiffe tatsächlig wie zwei verschiedene Schiffe.
Es wurden tatsächlig, im neuen Aufbau, auch die wichtigsten Eigenschaften des Schiffes, wie die Wasserverdängung und die Größe, geändert. Hier hat man sich entschieden das S.M.S. “Donau” wie ein einziges Schiff zu betrachten, doch die verschiedene Eigenschaften hervorzugeben.
Beim ersten Bau war das S.M.S. “Donau” ein Schiff auz Holz gebaut, mit Panzerung aus Stahl. Im November 1876 Übungsreise ausgemusteter Seekadetten vorher nach das orientalische Mittelländische Meer (Smirne und Syra), später, im 1877, Richtung West nach Malta, Neapel und Gibraltar. Nachdem, das mittele Mittelländische Meer zurück (Algier und Tunis) und wieder in das orientalische Mittelländische Meer (Alexandrien in Ägypt, Beirut, Smirne und Syra). Auf die Rückfarth, in Smyrna, Trachomaepidemie an Bord. Das S.M.S. “Donau” kam nach Pola am 23. Dezember 1877 zurück: es hatte ein ganzes Jahr auf See verbringt.
Im 1878 neue Asbildung Kreuzfarth in das Ägäische Meer. In die folgenden Jahren, bis 1883, kreuzte das S.M.S. “Donau” in die Adria-See immer in Übungsreisen von Seekadetten beschäftigt.
Ende 1883 eine anstrengende Ausbildung Kreuzfahrt: die Umschiffung von Afrika, durch Gibraltar. Das S.M.S. “Donau” erreichte die Hafen von Cape Town, Durban, Tulear, Nossi Be, Zanzibar, Aden, Suez und kam nach Pola am 18. Dezember 1884 zurück.
Im Oktober 1885, zum Befehl des Freggatenkapitän Hermann Czeike von Halburg, der während die Fahrt starb, transozeanische Reise nach Haiti: am 24. Dezember 1885 wurde L’ Avana erreicht. Hier wurde der Kommandant des S.M.S. “Donau” begrabt. Im Februar 1886 erreichte die Korvette New York und fand eine Temperatur von -2° Celsius: alle Kesselfeuer waren abgebrannt, doch dann wegen krößer Kälte ein Kessel wurde wieder eingeheizt. Da die Mannschaft nur ungenügend bekleidet war, wurden Zusatzeizöfen für die Batterie einkekauft.
Am 9. Februar wurde das neue Kommandant des Schiffes, Freggatenkapitän Pogatschnigg, eingeschifft und das S.M.S. “Donau” began die Rückfarth. Im schwerer Sturm erreichte die Korvette den Hafen von Brest, in Frankreich, im April 1886 und, später, Cherbourg, Portsmouth, Kiel und Kronstadt. Hier wurde das Schiff von Erzherzog Carl Ludwig und dessen Gemahlin besucht.
Am 28. August feierte die Manschafft des S.M.S. “Donau”, in Copenhagen, den Kaisergeburstag mit dänischer Prominenz. Das Schiff begann die Rückfarth nach Pola und erreichte den Hafen im November 1886.
Im 1887 wurde das ganze Maschinekomplez ausgebaut und im 1888 wurde das S.M.S. “Donau” auf die Schleifbahn der Oliveninsel in Pola aufgeholt. Im Oktober began der vollständige Wiederaufbau. Im 1890 wahr die neue Stahlkonstruktion fertig.
Einige Jahre später, im 1894, begann für das S.M.S. “Doanu” sein zweites Leben. Das Schiff war jetzt speziel für Missionfahrten in fernen Länder geplant. Die erste Fahrt begann aus von Pola am 2. September 1894. Das S.M.S. “Donau” erreichte Tanger, Tenerife, Sant Louis im Senegal, Dakar, Freetown in die Sierra Leone, Lagos, Duala im Camerun und kam nach Bahia am 7. Februar 1895. Das Schiff hatte über das ganze Südliche Atlantisches-Ozean gefahrt. Das S.M.S. “Donau” erreichte Cape Town in Süd Afrika am 14. März 1895 und später die Französische Martinique.
Am 27 Juni 1895 in New York ein um den Festlichkeiten der Unabhängigkeitserklärung der U.S.A. Teil zu nehmen. Aus Newport am 15. Juli aus, fuhr das S.M.S. “Donau” wieder das Atlantisches-Ozean zurück und kam in Pola, durch Lissabon und Gibraltar, am 1. Oktober 1895: das Schiff hatte 280 Tage in See, 114 Tage vor Anker verbracht, 27.668 Seemeilen zurückgegent, davon 23.272 Seemeilen unter Segel.
Ein Monat später wieder eine neue Ausbildung Kreuzfahrt, mit die Seekadetten an Bord, zuerst in das Ägäische Meer und später in das westliche Mittelländische Meer bis Marseille, Palma de Mallorca und Barcelona.
Am 1. Juli 1896 die Zöglinge des 1. Jahrgang in Fiume eingeschift für eine ein Jahr Lang Ausbildung Kreuzfarth. Im August Ablösung der Mannschafft des Kreuzers S.M.S. “Kaiserin und Kőnigin Maria Theresia”. Auf die Rückfarth, an der albanischen Küste, die österreichisce Bark “Nidia” mit Trinkwasser versorgt. In Pola im September zurück.
Wieder in See durch unvorsichtiges Gebaren mit Spiritus Brand in der Provaintkammer. Der Schuldige tot, der Brand mit Augebot aller verfügbaren Mittel gelöscht, dabei wurde die Pulverkammer unter Wasser gesetzt. Trockenprovaint mußten ersetzt werden und das Schiff wurde zum Rückzug gezwingt. Lininenschiffsfähnrich Otto Graf Weiserheimb und Maschinenleiter Nezzo wurden ausgezeichnet; die ganze Mannschaft bekam von Kaiser Franz Joseph I. Geldremunerationen.
In Juli war das S.M.S. “Donau” wieder auf See mit die neuen Seekadetten, zum Befehl des Fregattenkapitän Emil Edler von Hermann, um Nord-Amerika zu erreichen. Die Korvette erreichte am 19. Januar 1898 Puerto Rico, dann Sankt Domingo und Cuba. Im Febraur befand sich das S.M.S. “Donau” in New Orleans wo der schwer aus Herz leidende Kommandant ausgeschift wurde. Er sollte, während die Rücker zur Heimat, in Genua sterben.
Provisorischer Kommandant wurde der Linienschiffsleutnant Ludwig Ritter von Hőhnel bis die Kommandoübernahme durch Fregattenkapitän Victor Ritter Jenik-Zasadsky statt hätte. Am 3. Juni hatte das S.M.S. “Donau” über das Atlantische-Ozean zurück gefahrt und ankerte in Glascow. Nach Pola am 1. September ein: 19.806 Seemeilen, davon 16.360 unter Segel zurückgelegt.
Im 1899 neue Ausbildung Kreuzfarth des Schiffes in das Ägäische Meer. Im 1900 Ausbildung Kreuzfarth mit die Seekadetten nach Süd-Amerika und Ost-Asien, zum Befehl des Linienschiffskapitän Anton Haus, für eine Weltumsegelung.
In nur einen Monat, von Gibraltar aus, war das S.M.S. “Donau”, am 26. Juli 1900 in Montevideo, umschfiffte Kap Horn, und kam, anfangs 1901, in Panama, in Costa Rica und in Guatemala. Durch das Pazifische-Ozean, erreichte das Schiff, am 30. April, Japan, wo die Besatzung und der Kommandant gewechselt wurden: neuer Kommandant wurde Victor Bless von Sambuchi. Er führte das S.M.S. “Donau” auf die Rückfarth durch Hongkong, Saigon, Singapore, Batavia die Inseln Sychellen, Aden und den Suez Kanal. Das Schiff wurde in Pola ausgerüstet.
Im 1902 Kesselwechsel. Im 1906 nach Sebenico als Wohnschiff des Jungenschulschiffes.
Wohnschiff auch nach das erste Weltkrieg, wurde das S.M.S. “Donau” an Jugoslawien zugesprochen, im 1921 durch die jugoslawische Kriegsmarine übernommen, “Sibenik” und später “Krka”unbennant und als Wohnschiff des Schiffsunteroffiziersschule bestimmt.
Am 16. November 1943 in Sebenico durch britische Flugzeuge versenkt. Nach dem Krieg gehoben und abgewrackt..