Fasana

(ab  1902 Gamma)

Schraubenkorvette (Glattdecks-korvette, Hochbordkorvette)

 

Bedeutung des Namens: Ort  in  Istrien  nahe Pola, heute Fazana.
Schwesterschiffe: Helgoland  (ähnlich bis auf die Bugform)
Werft, Ort, Bauzeit: Triest, Stabilimento Navale adriatico, Werft San Marco; Bau Nr. 41;  Pläne: Josef Romako;  Baubeginn: 9.10.1869;  Stapellauf: 1.9.1870; Vervollständigung: 4.7.1871;  in Dienst gestellt: 5.7.1871
Wasserverdrängung: 1.970  t,  2.461  t voll ausgerüstet
Länge, Breite, Tiefgang: Länge zwischen Perpendikel: 67,93 m;  Länge in der Kielwasserlinie: 67,75 m;  Länge über Oberdeck: 68,26 m;  Breite: 11,70 m;  Tiefe im Raum: 5,40 m;  Tiefgang: 6,20 m
Maschine: 1 alternative Maschine, 2 Zylinder, in die Fabrik Stabilimento Tecnico Triestino im 1862 gebaut, von der Fregatte Schwarzenberg übernommen;  4 neue Kessel;  1 neue auskuppelbare Griffith-Schraube, von 4,72 m Durchmesser, 2 Flügel;  Leistung: 1.597 Hp;  Segelfläche: 1.973,22 m² (andere Angaben: Leistung: 400 PSi)
Geschwindigkeit: 12  Knoten bei  75 Umdrehungen,  9 Knoten mit halber Kraft; Kohlenvorrat:  304  t
Panzerung: /
Bewaffnung: • im 1871:  2  - 21 cm Geschütze Krupp (beziehunsweise  180 Pfund);  4 - 8 Pfund Geschütze
• im 1880:  4 - 15 cm Geschütze Krupp;  3 - 7 cm Geschütze Uchatius
Besatzung: normale: 255 Mann  (im 1870),  261 Mann (im 1875),  262 Mann  (im 1877)
Lebenslauf: Das. S.M.S. “Fasana” wurde als Erstaz der Fregatte “Schwarzenberg” gedacht, und von diesem Schiff wurde die Maschine übernommen. Die Konstruktion des Schiffskörper bringte mich sich 70.000 Arbeiter-Tagesschichten; die Ausrüstung, in Pola durchgeführt, 120.000 Arbeiter-Tagesschichten, auch diese, wie die vorige, in verschiedene Arbeiter-Gruppen eingeteilt.
Sogleich in Dienst gestellt, fuhr das S.M.S. “Fasana”, zum Befehl des Linienschiffskapitän Moritz Ritter von Funk, von Pola aus nach Ost-Asien, Siam, China und Japan, um kommerziele Verträge zu ratifizieren. Das Schiff sollte zwei Jahre später zurückkommen.
Das S.M.S. “Fasana” erreichte, einige mehrmals, die Hafen von Suez, Aden, Singapore, Hongkong, Shangai, Jokosuka, Nagasaki, Yokohama, Manila, Saigon, Batavia, Macao, Chefoo, Canton, Hanoi und, auf die Rückfarth, Ceylon und Bombay.
In Pola am 24. März zurück, einige Monate später, mit eine neue Bemannung ausgerüstet, nach das westliche Mittelländische Meer: das Schiff erreichte Barcelona, Valencia, Gibraltar und Malaga und kam in Pola am 14. Juni 1874 zurück.
Im 1878 an Land, zum Kesselwechsel, geholt. Im Maj 1879 nach Cattaro zur Unterstützung der kaiserlichen-königlichen Truppen. Die Seeschiffarht folgte zwischen die Inseln des Ägäisches Meeres. Am 8. Januar 1881 war das S.M.S. “Fasana” in Pola zurück.
Am 4. November des selben Jahres, zum Befehl des Linienschiffskapitän Alphons Ritter von Henriquez, Ausbildung Farth nach Amerika mit den ausgemüsterteten Seekadetten. Die Fahrt nach Nord- und Süd-Amerika, Westliche Indien und England dauerte bis am 10. November 1881. Während seine Station in Großbritannien, in Gravesen, die dort gebauten Torpedoboote Nr. "X." und Nr. "XII". übernommen und nach Pola begleitet.
Ab 1. September 1887 bis am 2. Februar 1899, zum Befehl des Linienschiffskapitän Emil Edler von Wohlghemuth, mit die eingeschifften See-Kadetten des Jahreskurs 1887, dazwischen Erzherzog Leopold, Reise nach Ostasien zur Ausbildung der Besatzung und zur Sammlung zoologischer, anthropologischer, etnograpischer und botanischer Objekte.
Das S.M.S. “Fasana” erreichte die Hafen von Suez, Aden, Karachi, Bombay, Colombo, Madras, Kalkutta, Rangoon, Penang, Singapore, Batavia, Hongkong und, später, Japan. Auf die Rückfarth machte das Schiff in Manila in die Philipine, Saigon und Bangkok Station. In Bangkok wurde ein Teil des Schiffstabs beim König von Siam in Höflichkeitsbesuch bewirtet. Auf die Rückfarth nach Pola Hilfeleistung, nach Korfu, des, wegen einen Schaden, blokiertes Dampfers des Österreichischen Lloyd “Euterpe”. Das S.M.S. “Fasana” hatte 21,436 Seemeilen zurückgelegt, davon 12.868 Seemeilen unter Segel und 7.913 Seemeilen unter Dampf und 655 Seemeilen sowohl mit Dampf als auch unter Segel. 1.738 Tonnen Kohle wurden verbraucht.
Zum Befehl des Linienschiffskapitän Rudolf Berghofer, mit die See-Kadetten des Jahrkurs 1889, durchführte das S.M.S. “Fasana” eine Weltreise in alle Ozeanen, von Pola am 21. September 1899 aus und in Pola am 20. Dezember 1890 zurück.
Die Korvette erreichte zuerst die Hafen von Gibraltar, Bahia, Rio De Janeiro, Montevideo, kam in das Pazifischen-Ozean ein, erreichte Valparaiso und später Tahiti, nachdem Samoa, Neu-Guinea, Timor, Batavia und Aden.
Im 1891 neue ozeanische Ausbildung Weltreise mit die See-Kadetten: der Kurs dieser Kreuzfahrt war, auf einem Teil, ähnlich der vorigen Kreuzfahrt. Aber diese Reise erreichte auch San Francisco wo ein Matrose desertierte.
Wenn sich das S.M.S. “Fasana” neben Honolulu befand, starb plötzlich, wahrscheinlich durch Herzversagen, der Kommandant, Linienschiffskapitän Friedrich Schweisgut. Einstweilger Kommandant wurde das Linienschiffsleutnant Josef Nemling. Die Leiche des Kommandanten Schweisgut wurde ausgeschift und am katolischen Friedhof der Insel begrabt.
In Yokohama, im August, wurde der neue Kommandant, Korvettenkapitän Julius Riper, eingeschift. Er hatte Japan über U.S.A. erreicht.
Im Oktober, neben die Insel Formosa, kam das S.M.S. “Fasana” in Taifon: Deck unter Wasser, schwere Schaden auf die Brücke, in 24 Stunden wurde die Distanz die je das S.M.S. “Fasana” in einem Tag zurückgelegt hatte, wieder zurückgelegt . Als das Sturm beendet war, wurde der erschöpfte Bemannung eine eine besondere Wein-Ration zugeweist !
Das S.M.S. “Fasana” erreichte Honkong anfangs November in große Hitze. Das Trinkwasser an Bord wurde mit 29,5° Celsius Temperatur verteilt. Am 2. Januar 1893, im See, das Kreuzer S.M.S. “Kaiserin Elizabeth” mit Erzherzog Franz Ferdinanda n Bord getroffen, der sich auf S.M.S. “Fasana” überliefern ließ. Beide Schiffe hißten die kleine Flaggengala.
Am 14. Februar 1893 war das S.M.S. “Fasana” in Pola zurück: 35.831 Seemeilen zurückgelegt, davon 27.099 unter Segel, 710 Seemeilen unter Segel und Dampf, der Rest unter Dampf.
Die neuen See-Kadetten eingeschift, im September 1893, von Pola aus um eine naturwissenschaftliche und handelspolitischen Interessen Fahrt nach Indien und Australien, zum Befehl des del Linienschiffskapitän Karl Edler von Adamovic, auszuführen. Ende November war das S.M.S. “Fasana” in Bombay und erreichte am 22. Januar 1894 Singapore. Mit dem Kreuzer S.M.S. “Saida” getroffen. Die Fahrt wurde nach Australien fortgesetzt und das Schiff kreuzte bis September zwischen die Inseln von Borneo.
Die Korvette gab bewaffnete Assistenz für das Kommando der deutschen Bark “Madeleine”, deren Bemannung meuterte. Durch Singapore, Penang, Rangoon, Colombo und Aden, kam das S.M.S. Fasana in Pola am 5. März zurück. Unterwegs Erforschungen der Pazifik-Inselngruppen, zwei bisher unbekannte Plätze Fasana-Hafen und Paula-Hafen benannt. Das S.M.S. “Fasana” hatte 312 Tage in See, 241 Tage in Hahen verbracht, 28.871 Seemeilen zurückgegebt, davon 19.479 unter Segel.
Im 1895 wurde die Maschine ausgeschifft und, am nächsten Jahr, wurde die Korvette gestrichen und unter die Hulks eingereiht, als Bequartierungshulk für die Seeminen- und Telegraphenschule. Im Juli 1902 in S.M.S. “Gamma” unbennant und als Seeminenschullschiff in Fisella vertäut.
Im 1914 Minendepootschiff. Im 1920 an Italien zum Demolieren.