Chamäleon

 

Minenleger

 

Bedeutung des Namens: Echse,  die ihre Farbe der Umgebung anpaßt
Schwesterschiffe: /
Werft, Ort, Bauzeit: Pola, Seearsenal von Pola, Werft Oliveninsel;  Baubeginn: 6.11.1912; Stapellauf: 15.12.1913;  Vervollständigung: Oktober-November 1913; in Dienst gestellt: 2.12.1914;  Gesamtkosten: 2.560.000 Kronen
Wasserverdrängung: 1.099  t,  1.165  t voll ausgerüstet
Länge, Breite, Tiefgang: Länge in der Kielwasserlinie: 87,12 m;  Länge über alles: 92,27 m; Breite: 9,20 m;  Tiefgang: 2,70 m
Maschine: in Seearsenal von Pola gebaut;  2 Schrauben nach auswärts drehend, von 2,17 m Durchmesser;  Leistung: 5.500 PSi
Geschwindigkeit: 21,34  nodi
(andere Angaben: 21,0  Knoten)
Bewaffnung: 4 - 9 cm  Geschütze;  300 Seeminen
Besatzung: normale:  5 + 149 Mann
Lebenslauf: Am 3. Dezember 1914 startete das Minenleger neben Pola, bei Medolino, zu bewirken mit Arbeiten in die Ost-Minenverlegung. Ende Dezember 1914 schleppte das S.M.S. “Chamäleon” nach Pola die Segelyachten “Sen”, “Lily” und “Freda” und begann mit der Räumung der Nord-Minenverlegung bei Fasana, in die Bucht von Pola.
Zwischen 12. und 21. Januar 1915 waren die neue Minenfelder nördlich in die Bucht von Pola gelegt und binnen März war die ganze Minenlage beendet.
Das S.M.S. “Chamäleon” verlegte sich im Kanal von Fasana und startete im Juni die Räumung der feindlicher Minenlinie im See vor San Giovanni di Pelago. Im Juli 1915 neue Minenlege in die Bucht von Triest und im 1916 Wechsel der West- und Nordwestverlegung in die Bucht von Pola beendet. Bis Jahresende Wechsel und Revision der anderen Verlegungen.
Im Juli 1917 Reparaturen in Pola und nach die Bocche von Cattaro zur Verstärkung dortiger Verlegung. Im Oktober 1918 nach Pola zurück, befand sich das S.M.S. “Chamäleon” am Ende des erstes Weltkrieges in diesem Hafen.
Im 1920 Großbritannien zugesprochen, wurde in Italien, bei Messina, abgebrochen.