Bodrog

(ab  1920  Sava)

Flußmonitor (Bodrog  Klasse) 

Bedeutung des Namens: Der  Bodrog ist ein Fluß der östliche Slowakei und der nord-östliche Ungarn;  ein Nebenfluß von Theiß;  gehört zum Fluß-System der Donau.  Alle Donau-Monitor der k.u.k. Kriegsmarine hatten Name von Nebenfluße der Donau,  ab Maros und Leitha im 1871.
Schwesterschiffe: Temes
Werft, Ort, Bauzeit: Budapest (Ungarn), Werft Danubius-Schönichen-Hartmann vereinigte Schiff-und Maschinenbau A.G.;  Baubeginn: 1903;  Stapellauf: 12.4.1904; Vervollständigung: 1904;  in Dienst gestellt: 1904
Wasserverdrängung: 486 t voll ausgerüstet
(andere Umgaben: 440 t)
Länge, Breite, Tiefgang: Länge: 56,00 m;  Breite: 9,50 m;  Höhe der Seitenflügel in der Kielwasserlinie: 2,20 m;  Tiefgang: 1,20 m
Maschine: 2  - vertikale Zylinder mit dreifacher Expansion;  ? Kessel;  2 Schrauben; Leistung: 1.400 PS  (700 PS jede Maschine)
Geschwindigkeit: 13 Knoten; Kohlenvorrat: ? t
Panzerung: Deck:  2,6 cm aus Stahl Bessemer; Schiffskörper aus Nickel-Stahl (andere Umgaben:  Gürtel: 5 cm;  Deck: 1,9 cm;  Kommandoturm: 7,5 cm)
Bewaffnung: 2 - 12 cm Geschütze in einzelne  Zwilling-Türme;  1 - 12 cm Granatwerfer;  2 - 3,7 Schnellfeuerkannonen Skoda;  1 Mitrailleuse MG
(andere Umgaben:  2 - 4,7 cm Schnellfeuerlannonen Skoda;  1 - 6,6 cm Geschutz;  1 - 4 cm Geschutz;  5 Mitrailleusen MG)
Besatzung: normale: 77 Mann
Lebenslauf: Die ersten Fluß-Monitore der k.u.k. Kriegsmarine, “Maros” und “Leitha”, wurden anfangs der ersten Jahre des Siebziges Jahrzent des Achthunderts erbaut. Es waren die erste Fluß-Monitore die in ganz Europa gebaut wurden.
Ab 1890 beschließte das Österreichisches-Hungariches Kaisertum ein neues Paar von Fluß-Monitore, alle zehn Jahre, zu erbauen. Das eine sollte mit den österreichischen Namen eines Donau-Nebenfluß, das andere mit einem hungarischen Namen eines anderes Donau-Nebenfluß benannt worden sein.
Das im 1903-1904 gebaute Paar, bildete aus “Temes” und aus “Bodrog”. Das S.M.S. “Bodrog” war ein Schiff gut erbaut, mit eine stark bewaffnete und gut vorbereitete Bodenplatte. Die verschiedene Geschütze hatten ein Feuer-Radius bis fast 360°. Das begrenzte Tiefgang war vollständig der Aufgaben einen Fluß-Kannonenboot angemessen. Die Bewaffnung bestehte aus zwei zilindrische Türme, jeder mit einem Geschütz. Das Kommandoturm stand dazwischen, ein bißchen rückständig. Die Radio-Antenne erstreckte sich vom Bug bis auf die Spitze des Mastes. Kaum sichtbar war das 12-cm Granatenwerfer auf dem Achterdeck das acht vom Kamin stand. Es konnte mit höchster Erhebung der Turm-Geschütze schießen.
In Dienst im 1904 gestellt, wurde das Monitor an die Donau-Flottille aufgegebt.
Die Kriegserklärung gegen Serbien am 28. Juli 1914 fand die Donau-Flottille der k.u.k. Kriegsmarine bereit. Eine Gruppe von Fluß-Monitore, von “Maros” und “Leitha”, vom Wachboot “H”, vom Spitalschiff “Traisen” und vom Schleppdampfer “Traun” zusammengesetzt, wurde neben Bréko auf dem Fluß Sava zusammengefasst. Eine andere Schiffsdivision von die Fluß-Monitore “Temes”, “Bodrog”, “Körös” und “Szamos”, die Patrouilleschiffe “B”, “C”, “F”, die Minensuchboote “Bataszék” e “Andor”, zwei Minengeleitschiffe und zahlreiche bewaffnete Dampfer zusammengesetzt, war bei Zemun zusammengefasst. Die Wachboote “D” und “G” waren bei Pancsova geankert.
Während das erste Weltkrieg bewirkte sich das S.M.S. “Körös gültig als Abstützung des österreichisches-ungarisches Heeres gegen Serbien und Rumänien.
Werschiedene Schrifte bestätigen das, am 29. Juli 1914, das S.M.S. “Bodrog”, zusammen mit die Fluß-Monitore “Szamos” und “Temes” die ersten Schüße des Weltkrieges feuerte: ein trauriges Primat ! Aber der amerikanische Historiker Trevor Dupuy bestätigt das eine Kriegswirkung, immer vom S.M.S. “Bodrog”, schon am 26. Juli 1914 aufführt wurde.
Die Zusammenfassung des österreichischen-ungarischen Heeresmannschaften neben die serbische Grenze sollte vor dem 5. August beendet sein. Die Militärwirkung sollte am 12. August beginnen.
Aber, vor die offizielle Kriegserklärung, bei Kostolac, auf das serbische Donauflussufer, einige Matrosen vom S.M.S. “Bodrog“ hatten drei serbische Boote gekapert und die österreichische Flagge darauf gehißt.
Am 27. September 1914 das S.M.S. “Bodrog”, zusammen mit die Flußmonitore “Temes” und “Körös”, mit dem Hilfsminensuchboot “Andor” und mit dem Mororwachtboot “B”, eintreibten, von die Donau aus, in ein serbisches Minenfeld und aufdrängten in das Sava-Fluß, trotz starke Beschießungen.
Fast ein Jahr später eine heftige Beschießung der Stadt Beograd vorgehte das allerletzte Angriff der feindlichen Hauptstadt, die am 8. Oktober 1915 kapitulierte.
Das S.M.S. “Bodrog” wurde, zusammen mit die anderen Fluß-Monitore “Enns” und “Temes” von das serbische Feldzeugwezen stark beschädigt: alle drei Schiffe mußten sich zurückziehen. Das S.M.S. “Bodrog” war schon fast gesunken und wurde selbst gestrandet.
Nach die Übergabe von Beograd wurde das S.M.S. “Bodrog” aufgeholt und geborgen. Es wurde während 1916 und 1917 hilfreich genützt und kämpfte in Rumänien bis Ende des Krieges.
Nach die Kriegserklärung von Rumänien gegen Österreich-Hungarn, im August 1916, drei rumänische Torpedoboote traten im Ankerplatz der Donau-Flottille, neben Rusckiuk in Bulgarien, ein und lanzierten ein Torpedosschwarm gegen die geankerten Schiffe. Alle Torpedos schlagtenfehl, aber das S.M.S. “Bodrog” versank eine der angreifenden Torpedoboote.
Im 1918 wurde das Fluß-Monitor der Flotte vom Schwarzen See übergebt.
Am 30. November 1918 greifte das Schiff die Donau nach Budapest zurück. Am nächsten Tag, wegen dichtem Nebel auf dem Fluß. strandete das S.M.S. “Bodrog” auf einem Sandbank neben Pancevo. Als das Nebel lichtete stand das bewegungslose Schiff unter die Beschießung des serbisches Feldzeugwesen.  Die Mannschaft verlasste das Boot und das S.M.S. “Bodrog” versank fast zerstört.
Am Ende des Krieges das Fluß.Monitor wurde dem neuen Königreich von Serbien zugesprochen. Es wurde geborgt und im April 1920, mit dem neuen Namen “Sava”, in die statt geborene Kriegs-Marine von Jugoslavien, eingereiht, und der Donau- Serbische- Flottile aufgegebt.
Beim deutschen Angriff am 6. April 1941 war das “Bodrog-Sava” eine Flugabwehr Geschütz-Batterie. Es wurde am 12. April 1941 von seine eigene Manschafft im Hafen von Zemun selbst versenkt, um es nicht den Deutschen zu verlassen.
Später aufgeholt, geborgen, repariert und in die Kroatische Marine bis 8-9 September 1944 in Dienst gestellt. Noch einmal, bei Slavonski Brod, selbst von seine Mannschaft versenkt um von die Partizaner nicht ergreift zu werden.
Am Ende des zweiten Weltkrieges wurde das Schiff noch mal im 1946 aufgeholt und wieder für die jugoslavische Kriegs-Marine bewaffnet: es blieb in aktiv Dienst bis 1959 und ab 1959 bis 1962 in die Reserve. Im 1966 an Privaten verkauft, wurde das alte Monitor wie Landwirdschaftlichemateriale-Depot benützt.
Bis am 2006 befand sich das noch schwimmende Monitor am Ankerplatz im Hafen von Novi Sad, in Besitz der Firma. Heroja Pinkija. Es ist das letzte Fluß-Monitor der ganzen Welt.