Temes

(ab  1917  Bosna, ab  1920  Vardar)

 Flußmonitor (Bodrog  Klasse)

 

Bedeutung des Namens: Der  Temesch (auf Deutsch), Temes (auf  Hungarisch)  ist ein Fluß in Rumänien, in die Karpatische Berge, geboren. Er  ist ein Nebenfluß der Donau, wo er neben Pančevo, in die nördliche Serbien mündet. Alle Donau-Monitor der k.u.k. Kriegsmarine hatten Name von Nebenfluße der Donau, ab Maros und Leitha im 1871.
Schwesterschiffe: Bodrog
Werft, Ort, Bauzeit: Linz  (Österreich);  Baubeginn: 1914;  Stapellauf: 1915; Vervollständigung: 1915;  in Dienst gestellt: 1915
Wasserverdrängung: 486 t  voll ausgerüstet
(andere Umgaben: 440  t)
Länge, Breite, Tiefgang: Länge: 56,00 m;  Breite: 9,50 m;  Höhe der Seitenflügel in der Kielwasserlinie: 2,20 m;  Tiefgang: 1,20 m
Maschine: 2 - vertikale Zylinder mit dreifacher Expansion; ? Kessel;  2 Schrauben;  Leistung: 1.400 PS (700 PS jede Maschine)
Geschwindigkeit: 13 Knoten;  Kohlenvorrat: ? t
Panzerung: Deck:  2,6 cm aus Stahl Bessemer;  Schiffskörper aus Nickel-Stahl (andere Umgaben:  Gürtel: 5 cm;  Deck: 1,9 cm;  Kommandoturm: 7,5 cm)
Bewaffnung: 2 - 12 cm Geschütze in einzelne  Zwilling-Türme;  1 - 12 cm Granatwerfer;  2 - 3,7 Schnellfeuerkannonen Skoda;  1 Mitrailleuse MG
(andere Umgaben:  2 - 4,7 cm Schnellfeuerlannonen Skoda;  1 - 6,6 cm Geschutz;  1 - 4 cm Geschutz;  5 Mitrailleusen MG)
Besatzung: normale:  77 Mann
Lebenslauf: Die ersten Fluß-Monitore der k.u.k. Kriegsmarine, “Maros” und “Leitha”, wurden anfangs der ersten Jahre des Siebziges Jahrzent des Achthunderts erbaut. Es waren die erste Fluß-Monitore die in ganz Europa gebaut wurden.
Ab 1890 beschließte das Österreichisches-Hungariches Kaisertum ein neues Paar von Fluß-Monitore, alle zehn Jahre, zu erbauen. Das eine sollte mit den österreichischen Namen eines Donau-Nebenfluß, das andere mit einem hungarischen Namen eines anderes Donau-Nebenfluß benannt worden sein.
Das im 1903-1904 gebaute Paar, bildete aus “Temes” und aus “Bodrog”.
Das S.M.S. “Temes” war ein Schiff gut erbaut, mit eine stark bewaffnete und gut vorbereitete Bodenplatte. Die verschiedene Geschütze hatten ein Feuer-Radius bis fast 360°. Das begrenzte Tiefgang war vollständig der Aufgaben einen Fluß-Kannonenboot angemessen. Die Bewaffnung bestehte aus zwei zilindrische Türme, jeder mit einem Geschütz. Das Kommandoturm stand dazwischen, ein bißchen rückständig. Die Radio-Antenne erstreckte sich vom Bug bis auf die Spitze des Mastes. Kaum sichtbar war das 12-cm Granatenwerfer auf dem Achterdeck das acht vom Kamin stand. Es konnte mit höchster Erhebung der Turm-Geschütze schießen.
Die Kriegserklärung gegen Serbien am 28. Juli 1914 fand die Donau-Flottille der k.u.k. Kriegsmarine bereit. Eine Gruppe von Fluß-Monitore, von “Maros” und “Leitha”, vom Wachboot “H”, vom Spitalschiff “Traisen” und vom Schleppdampfer “Traun” zusammengesetzt, wurde neben Bréko auf dem Fluß Sava zusammengefasst. Eine andere Schiffsdivision von die Fluß-Monitore “Temes”, “Bodrog”, “Körös” und “Szamos”, die Patrouilleschiffe “B”, “C”, “F”, die Minensuchboote “Bataszék” e “Andor”, zwei Minengeleitschiffe und zahlreiche bewaffnete Dampfer zusammengesetzt, war bei Zemun zusammengefasst. Die Wachboote “D” und “G” waren bei Pancsova geankert.
Das S.M.S. “Temes” wurde gegen das serbisches Heer schon ab die ersten Kriegstagen benützt. Am 27. September das S.M.S. “Temes”, zusammen mit die Flußmonitore “Bodrog” und “Körös”, mit dem Hilfsminensuchboot “Andor” und mit dem Mororwachtboot “B”, eintreibten, von die Donau aus, in ein serbisches Minenfeld und aufdrängten in das Sava-Fluß, trotz starke Beschießungen.
Am 7.-8. Oktober 1915, während die Eroberung von Beograd, das S.M.S. “Temes”, sowie das andere Fluß-Monitor, das S.M.S. “Enns”, erleidete sehr schwere Beschädigungen von die feindlichen Feldzeugwesen aus und beide mußten zurücktreten. Während diese Manöver fuhr das S.M.S. “Temes” auf eine Mine und versank.
Es wurde aufgehobt und, am 13. April 1917, wieder in Dienst gestellt. Nach die Waffenstillstände mit Rußland und Rumänien die überlebenden Fluß-Monitore der Donau-Flottille, ingesamt das S.M.S. “Körös”, wurden nach die Donau-Münde im Schwarzen Meer überführt.
Das lezte Schiksal des S.M.S. “Temes” ist unbekannt.